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Drei auf einen Streich – Neues zur Barrierefreiheit vom W3C

12. Juli 2013 von Kerstin Probiesch in: Barrierefreiheit, WCAG

Am 11. Juli hat die WCAG Working Group des World Wide Web Consortium (W3C) einen

  • neuen Editor’s Draft für zwei WCAG-Dokumente zur öffentlichen Kommentierung freigegeben,
  • ein neues informatives Dokument zur Rolle der Techniken veröffentlicht und
  • zur Kommentierung von WCAG2ICT eingeladen.

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Das eigene Twitter-Video mit Vizify

14. Juni 2013 von Kerstin Probiesch in: Social Media, Twitter

Seit heute morgen werden zahlreiche Twitter-Videos durch die Timeline bei Twitter und andere Social Media Kanäle gespult. Dahinter steckt der Dienst Vizify. Um ein eigenes Twitter-Video zu erhalten, gibt man die E-Mail-Adresse des zugehörigen Twitter-Accounts (manche haben ja mehrere) ein, autorisiert den Zugriff darauf und schon geht es los: Top-Tweets, Fotos und Hashtags werden analysiert, Interaktionen mit anderen Twitterern und Uhrzeit der Tweets werden ausgewertet und danach das Ganze mit einer Musik hinterlegt. Fertig ist ein 32 Sekunden langes Video. Mein Twitter-Video ist übrigens hier zu sehen, was durchaus sehr wörtlich gemeint ist.

Ein schöner Spaß – finde ich. Und mal ehrlich: Es gibt viele blödere Methoden, um an E-Mail-Adressen zu kommen – was natürlich ganz bestimmt nicht der Sinn des Ganzen sein soll. Oder? ;-)

Kindle App für iOS jetzt screenreadertauglich

2. Mai 2013 von Kerstin Probiesch in: Barrierefreiheit

Gestern kam für viele blinde Leser ein lang ersehntes Update der Kindle App für iPad, iPhone und iPod touch und mit diesem eine deutliche Verbesserungen der Barrierefreiheit. Die App arbeitet jetzt mit dem Apple-eigenen Screenreader Voice Over zusammen.

Konnten vorher Kindle Books nur durch mühsames Konvertieren (sofern kein DRM auf den Büchern war) ein zugängliches Format erhalten, so können nunmehr Kindle E-Books direkt in der App gelesen werden. Gleichzeitig kündigte Amazon an, dass weitere Plattformen folgen sollen. Auch für Autoren und Verlage ist dies eine gute Nachricht.

Eines hat mich allerdings dann doch stutzen lassen. Amazon schreibt:

Blind and visually impaired customers can also choose Kindle for PC with Accessibility Plugin, a free application for Windows PCs.

Das stimmt; Kindle for PC with Accessibility ist kostenlos und kann auf Windows Rechnern verwendet werden – zumindest dann, wenn die Kunden sozusagen im „richtigen“ Land wohnen. Kunden, die ihren Wohnsitz nicht in Australien, Kanada, UK oder den USA haben, steht das Plugin leider nicht zur Verfügung. Verbesserungen diesbezüglich wurden in der Pressemeldung nicht erwähnt. Also, Amazon, nicht vergessen – hier habt Ihr auch noch was zu tun!

Zur Pressemeldung von Amazon in Sache Kindle App Update.

Accessibility Links (19)

25. April 2013 von Kerstin Probiesch in: Allgemein, Barrierefreiheit

Meine letzten “Accessibility Links” liegen ewig und leider schon fast ein Jahr zurück (wie die Zeit vergeht). Höchste Zeit also, mal wieder auf ein paar interessante Artikel und Quellen hinzuweisen.

„PDF, nicht barrierefrei“ – Was bedeutet das für Sie / Euch?

27. März 2013 von Kerstin Probiesch in: Barrierefreiheit, PDF

Immer öfter finden sich im Web PDF-Dateien, die als „nicht barrierefrei“ gekennzeichnet sind. Schon lange stelle ich mir die Frage, was – jenseits von Standards für barrierefreie PDF und der Tatsache, dass auch PDF barrierefrei sein sollten  – eine solche Kennzeichnung konkret für Nutzer bedeutet. Gerne möchte ich mir darüber einen Eindruck verschaffen, daher ein paar lose Fragen in die Runde:

  • Was bedeutet für Sie/Euch die Kennzeichnung eines PDF als „nicht barrierefrei“?
  • Was vermutet Ihr / was vermuten Sie hinter der Kennzeichnung „nicht barrierefrei“ über die Beschaffenheit des PDF?
  • Rufst Du /Rufen Sie ein solches PDF auf oder eher nicht?
  • Finden Sie / Findet Ihr eine solche Kennzeichnung nötig oder sinnvoll, in bestimmten Fällen – und wenn ja in welchen sinnvoll – oder generell nicht sinnvoll?

Über Antworten hier im Kommentarbereich, in Form eigener Blogposts, über Twitter (@kprobiesch) oder E-Mail würde ich mich freuen. Falls Sie / Falls Du Screenreadernutzer bist, bitte in der Antwort erwähnen, welchen Screenreader Sie benutzen / Du benutzt?